Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD): § 32 Führung auf Zeit

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"Tarifrecht (TVöD) als PDF"

Das 200-Seiten umfassende Buch "Tarifrecht für den öffentlichen Dienst" informiert über das Tarifrecht für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Der TVöD gilt für die rund 2 Mio. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bundes und der Kommunen bzw. der Gemeindeverwaltungen. Der TVöD hat die früheren Tarifverträge "BAT" bzw. "MTArb" abgelöst. Das Buch dokumentiert die Tarifregelungen im Wortlaut, beispielsweise den TVöD, das Überleitungsrecht, den Tarifvertrag zur sozialen Absicherung. Neben einer allgemeinen Einführung enthält das Buch auch die Entgelttabellen für die Tarifgebiete Ost und West.

Das Taschenbuch gibt es nur als OnlineBuch im Rahmen des Angebots "PDF-Service". Für nur 15,00 Euro können Sie sich für diesen Service >>>anmelden

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§ 32 Führung auf Zeit

(1) 1Führungspositionen können als befristetes Arbeitsverhältnis bis zur Dauer von vier Jahren vereinbart werden. 2Folgende Verlängerungen des Arbeitsvertrages sind zulässig:
a) in den Entgeltgruppen 10 bis 12 eine höchstens zweimalige Verlängerung bis zu einer Gesamtdauer von acht Jahren,
b) ab Entgeltgruppe 13 eine höchstens dreimalige Verlängerung bis zu einer Gesamtdauer von zwölf Jahren. 3Zeiten in einer Führungsposition nach Buchstabe a bei demselben Arbeitgeber können auf die Gesamtdauer nach Buchstabe b zur Hälfte angerechnet werden. 4Die allgemeinen Vorschriften über die Probezeit (§ 2 Abs. 4) und die beiderseitigen Kündigungsrechte bleiben unberührt.

(2) Führungspositionen sind die ab Entgeltgruppe 10 zugewiesenen Tätigkeiten mit Weisungsbefugnis.

(3) 1Besteht bereits ein Arbeitsverhältnis mit demselben Arbeitgeber, kann der/dem Beschäftigten vorübergehend eine Führungsposition bis zu den in Absatz 1 genannten Fristen übertragen werden. 2Der/Dem Beschäftigten wird für die Dauer der Übertragung eine Zulage gewährt in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen den Entgelten nach der bisherigen Entgeltgruppe und dem sich bei Höhergruppierung nach § 17 Abs. 4 Satz 1 und 2 ergebenden Entgelt, zuzüglich eines Zuschlags von 75 v.H. des Unterschiedsbetrags zwischen den Entgelten der Entgeltgruppe, die der übertragenen Funktion entspricht, zur nächsthöheren Entgeltgruppe nach § 17 Abs. 4 Satz 1 und 2. 3Nach Fristablauf erhält die/der Beschäftigte eine der bisherigen Eingruppierung entsprechende Tätigkeit; der Zuschlag entfällt.


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